
Das Luna-Projekt
Die Fälle der Liga Foundation
Über das Buch
(…) Er tut das, was ein guter Alpha macht. Sich um alle kümmern. Das Rudel beisammenhalten. Das Übliche eben!
Doktor Svitlana Viktorijewa
Michael Carsson hat gerade seine zweijährige Traineezeit innerhalb der Liga Foundation absolviert und kommt als neuer Kollege in das Mutterhaus Boston. Das Bostoner Team untersucht aktuell den Tod einer Frau, deren entstellte Leiche an die Monster aus den klassischen Werwolf-Filmen erinnert: Weder Mensch noch Wolf.
Sie finden heraus, dass die Tote in ihrer Jugend Probandin im Luna-Projekt war.
Um so seltsamer ist die begonnene wenn auch nicht vollendete Verwandlung, denn das Projektziel lautete: den Teilnehmern durch genetische Manipulationen, die Fähigkeit zum Gestaltwandeln zu nehmen.
Bei seinen Recherchen lernt Michael die ehemalige Projektteilnehmerin Elizabeth Grafton kennen. Während sich auch bei ihr die ersten Symptome einer sich anbahnenden Verwandlung zeigen, ruft man das Bostoner Team zu einem Notfall nach Vermont.
Ein lang vergangenes Projekt.
Eine Verschwörung bis ganz nach oben.
Und ein Alpha der Gerechtigkeit verlangt.

Leseprobe
Shoplinks
aus der Leserunde auf Lovelybooks

Anspruchsvolle Urban Fantasy für Erwachsene
Ich würde das Buch sowohl als Cozy Mystery, als auch als gehobene Urban Fantasy einstufen. In Punkto Weltenbildung und Charakterzeichnung kann diese Geschichte definitiv mit der Tiefe und dem Niveau einer Kim Harrison mithalten. Außerdem ist das Buch für eine Geschichte über Werwölfe überraschend unblutig. Das Luna-Projekt ist zwar ein eher ruhiges Buch, aber definitiv ein erfrischender Wind zwischen all den klischeehaften Urban Fantasy Büchern über Gestaltwandler und andere mythologische Kreaturen.
Was ich an der Geschichte so mochte? Sie kommt herrlich unaufgeregt daher, verläuft relativ ruhig (und trotzdem fiel es schwer das Buch aus der Hand zu legen). Es geht nicht darum, die Welt vor der Apokalypse zu retten oder den großen Oberbösewicht zu erledigen, sondern einfach darum eine Handvoll Menschen am leben zu halten und ein dauerhaftes Heilmittel für sie zu finden. Es hatte etwas beschauliches, obwohl die Uhr für die Opfer des Experiments tickte. Und ich bin einfach beeindruckt davon, wie der Autorin dieser Spagat geglückt ist und sie das in einem gut zu lesenden Schreibstil in eine packende Geschichte verwandelt hat, die ohne größeres Blutvergießen, Schießereien etc. auskommt und trotzdem keine Sekunde langweilig oder seicht ist.
– eine Rezensentin auf Lovelybook