Wenn ich von dem Luna-Projekt erzähle, werde ich stets nach der Idee zu dieser Geschichte gefragt. Und häufig kommt auch die Frage, wie ich überhaupt dazu gekommen bin, Bücher zu schreiben.
So weit ich mich erinnere, gab es dafür einen Auslöser.
(Abgesehen von meiner Liebe zu Büchern, Sachbüchern und Geschichten aller Art.)

Dieser Auslöser, von dem ich spreche, war – ein Film:
Roman Polanskis Tanz der Vampire.

Die Zähne gewetzt und ihnen nach!

Graf von krolock

Inspiriert durch die Filmhandlung, entstanden neue Bilder, ja ganze Szenen in meinem Kopf!
Die ich dann aufschrieb.
Horror sollte es sein!
Heute weiß ich, dass der Begriff Dark Fantasy eher auf meine Geschichten gepasst hätte.

Und dann folgten viele Jahre mit

NICHT-SCHREIBEN

ein WENIG SCHREIBEN

und ein WENIG MEHR SCHREIBEN

2004 startete ich stolz mit meinem ersten Romanprojekt: weder Horror, noch Dark Fantasy. Doch das war nicht der Grund für sein Scheitern.

Ich musste also dringend lernen, wie man das macht … einen Roman schreiben.
Inzwischen besitze ich eine stattliche Sammlung von Schreibratgebern; habe sehr viel geschrieben – noch mehr davon zerknüllt und weggeschmissen – Seminare besucht und mich mit Gleichgesinnten ausgetauscht … und wie bereits erwähnt, professionelle Unterstützung durch ein Lektorat erfahren.

Bücher schreiben … das hört sich irgendwie auch für mich immer noch total spektakulär an!

Es ist nicht spektakulär. Es ist … einfach viel, viel, viel Arbeit. Und es macht genauso einfach viel, viel, viel Spaß. Nein, mehr als das – es fühlt sich grandios an!

Ich würde aber lügen, würde ich verschweigen, dass es auch verdammt viele Momente voller Frust und Mutlosigkeit dabei gibt!
Dafür ist das Gefühl hinterher (in diesen raren Momenten, wo man tatsächlich nur zufrieden ist) einfach … großartig 🙂

Und das belohnt einen für die vielen, vielen, vielen Stunden Arbeit! (s.o.)